Das Vermächtnis der Drachenreiter

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 Nidhöggr

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Sehrja

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Anzahl der Beiträge : 164
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BeitragThema: Nidhöggr   Mi Jan 02, 2008 8:03 am

Völuspa, Strophe 38/39 (aus der Edda)

Einen Saal sah sie,
der Sonne fern,
In Nastrand, die Türen
sind nordwärts gekehrt.
Gifttropfen fallen
durch die Fenster nieder;
Aus Schlangenrücken
ist der Saal gewunden.

Sie sah im starrenden
Strome waten
Meuchelmörder
und Meineidige,
Und die andrer Liebsten
ins Ohr geraunt.
Da sog Nidhöggr
entseelte Leiber,
Der Menschenwürger:
was wißt ihr noch mehr?

Hrym fährt von Osten und hebt den Schild,
Jörmungand wälzt sich im Jötunmute.
Der Wurm* schlägt die Flut, der Adler facht,
Leichen zerreißt er; los wird Naglfar.

Völuspa, Strophe 66

Nun kommt der dunkle
Drache geflogen,
Die Natter herauf
aus den Nidafelsen.
Das Feld überfliegend
trägt er auf den Flügeln,
Nidhöggr, Leichen –
und nieder senkt er sich.


Grimnismal, Strophe 32:

Nagezahn heißt das Eichhorn,
das immer rennt
auf der Esche Yggdrasil:
von oben her
soll es des Adlers Worte
zu Nidhöggr niedertragen.


Grimnismal, Strophe 35:

Die Esche Yggdrasil duldet Unbill
Mehr als Menschen wissen.
Der Hirsch weidet oben, hohl wird die Seite,
Unten nagt Nidhöggr.


(das gemeinste..ich tippsel das aus der Edda ab..und wo finde ich des noch im Wiki....*murr*)
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